Wie EMDR helfen kann
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen.
EMDR unterstützt dabei, die Gefühle, Körperreaktionen und Erinnerungen, die nach einem Trauma oft voneinander abgespalten oder „eingefroren“ bleiben, schrittweise zu verarbeiten und neu zu integrieren.
Dadurch kann das Vergangene zunehmend als etwas erlebt werden, das tatsächlich vorbei ist – und nicht als etwas, das emotional immer wieder im Hier und Jetzt geschieht.
Es geht dabei nicht darum, Erinnerungen zu löschen oder so zu tun, als wäre nichts geschehen. Das ist weder möglich noch sinnvoll. Vielmehr geht es darum, belastende Erfahrungen so zu verarbeiten, dass sie Ihr Leben in der Gegenwart nicht länger bestimmen.
Viele Menschen berichten im Verlauf der Therapie von mehr innerer Ruhe, größerer Stabilität und einem Gefühl von Entlastung. Manche sagen nach einiger Zeit:
„Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass nicht nur mein Verstand, sondern auch mein Körper verstanden hat, dass es vorbei ist.“
Die ständige Anspannung lässt nach. Es wird leichter zu atmen, leichter sich lebendig zu fühlen und den eigenen Alltag wieder bewusster wahrzunehmen. Nach und nach entsteht mehr Abstand zu belastenden Erinnerungen und die Erfahrung, dass die Vergangenheit tatsächlich in der Vergangenheit bleiben darf.